Jonas (30)

Ich habe Jonas über eine bekannte Dating-Plattform kennengelernt. Er hat mir ganz klassisch eine Nachricht geschrieben, die ich zuerst ein wenig merkwürdig fand. Ein Blick auf sein Profil machte mich dann aber doch neugierig. Schöne Bilder, attraktiv, mit einer Menge Humor. Ein Satz in seinem Profil brachte mich derart zum Lachen, dass ich dachte: Mit diesem Mann würde ich sicherlich Spaß haben…

Wir schrieben eine Weile hin und her. Jonas ist Student, wie ich, was uns schon einmal viel potentiellen Gesprächsstoff lieferte. Schnell wurde klar, dass wir auf einer Wellenlänge sind und wir wechselten von der Plattform zu einem Messenger. Schließlich fragte er mich, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm einen Cocktail trinken zu gehen. Tatsächlich bin ich ewig nicht mehr in einer Cocktailbar gewesen und war amüsiert ob dieses Vorschlags. Aber warum nicht, sagte ich mir. Du sitzt schon viel zu lange auf dem Trockenen, trau dich!

Wir trafen uns vor der Bar und gingen gemeinsam rein. Ich war zuerst sehr aufgeregt, so wie ich es vor jedem ersten Date bin. Doch er redete direkt drauf los, wodurch ich gar nicht dazu kam, über meine Nervosität nachzudenken. Tatsächlich erleichterte mir dies den Einstieg enorm und das Eis war schnell gebrochen. Mein erster Eindruck: Jonas ist klein, knapp zehn Zentimeter größer als ich. Eigentlich weit unter den Maßen meines Beuteschemas – aber es stört bei ihm in keinster Weise. Seine Proportionen sind vollkommen stimmig, sodass mich seine Körpergröße gar nicht kümmerte. Was mir aber sehr wohl auffiel, war sein Lächeln. Dieses perfekte Lächeln mit diesen perfekten, weißen Zähnen und den Lachfalten und Grübchen… Für einen Augenblick hatte ich die Befürchtung, dass ich mich mit dem restlichen Eis aus meinem Cocktailglas abkühlen müsse, um meine Gedanken zu bremsen.

Ein Cocktail aus Humor, Charme und Erfahrung

Die Cocktailgläser wechselten ihre Farben und unsere Gesprächsthemen wurden immer verrückter. Wir konnten uns wirklich über alles unterhalten und nichts war auch nur für einen Moment komisch. Politik, Studium, Alkohol, Katzen, bisherige Dates, Umzüge, Raumfahrt… Hätten wir nicht beschlossen zu bezahlen, wäre das vermutlich noch stundenlang so gegangen und wir hätten noch immer irgendwelche Themen gefunden. Ich hätte ewig da sitzen und ihm in seine vor Begeisterung leuchtenden, braunen Augen sehen können. Er begleitete mich noch ein Stück in Richtung ÖPNV. „Du kannst gern noch auf einen Whisky mit zu mir kommen, wenn du magst.“ Ich lächelte, lehnte aber dankend ab. „Das machen wir lieber beim nächsten Mal. Vorausgesetzt, du möchtest, dass es ein nächstes Mal gibt.“ Sein Lächeln war Antwort genug. Wir umarmten uns und gingen unserer Wege.

An dieser Stelle könnte der Beitrag enden, aber ich will euch nicht auf die Folter spannen. Jonas und ich schrieben nach unserem Treffen hin und her. Ich war erstaunt, wie viel meines Gesagten er sich gemerkt hatte. Auch Kleinigkeiten, die ich in einem Nebensatz fallen ließ, hatte er behalten. Wow, wie aufmerksam! Nach nur zwei Tagen kam bereits eine Nachricht mit folgendem Inhalt: „Wann hast du denn die nächste Woche mal Zeit? Donnerstag bei mir?“ Da kann es jemand wohl kaum erwarten, dachte ich. Aber wem mache ich etwas vor, ich konnte das genauso wenig. Wir verabredeten uns also erneut.

Eine Einladung in seine Wohnung kam für mich einer Einladung in sein Bett gleich. Wir beide wussten, worauf dieses Treffen vermutlich hinauslaufen würde. Wenn ich weiß, dass ein Date möglicherweise auf die Art endet, dass ich mich nackt in fremden Laken wälze, gehört für mich die Vorbereitung zu einer Art Ritual. Dusche, Rasur, Zahnpflege, Mähne zähmen, Krallen lackieren, Unterwäsche aussuchen, Outfit überlegen, schminken. Diese ganze Prozedur hilft mir dabei, das Gewand der braven Studentin (ich höre die mir persönlich bekannten Leser vom Weiten lachen) abzulegen und mein inneres Biest aus dem Käfig zu lassen. Ich entschied mich für ein Bralette in beere mit einem Neckholder-Kragen aus schwarzer Spitze und dem dazugehörigen Höschen. Der süße Moment, wenn ich ein letztes Mal in den Spiegel blicke, bevor ich losfahre; die Metamorphose zum schwarzen Schwan.

Bei ihm angekommen begrüßt mich Jonas herzlich und nimmt mir Jacke und Tasche ab. Süße Geste, denke ich. Er bietet mir etwas zu trinken an. Unsere Wahl fällt auf Rum und dazu ein Glas Leitungswasser. Zufällig hatte er einen meiner liebsten Rums da, was uns wieder zu Gesprächen brachte. Seine Wohnung war klein, aber für eine einzige Person doch recht groß. Im großen Hauptraum war schnell klar, wo hier der Fokus liegt: Das Sofa sehr klein, ein schmaler Schreibtisch voll Bücher und Hefte, ein kleiner Fernseher, ein Kleiderschrank und ein großes Doppelbett. Angesichts dieser Umstände nahmen wir auf dem Bett platz. Mir ist nicht entgangen, wie fasziniert er von meinem heraus blitzenden Bralette zu sein schien.

Komm zur Sache!

In deinem Profil stand, dass du nicht gern küsst. Wie kommt das?“ Scheinbar hatte er sich mein Profil vor unserem Treffen extra noch einmal angesehen. Clever. Ich erklärte ihm, dass Küsse für mich sehr intim seien, weshalb es einfach auf die Person und meine Stimmung ankommt. Manchmal küsse ich nämlich sogar sehr sehr gern. „Dürfte ich dich jetzt küssen?“ Ich lächelte. Dieser schöne Mund? Ja bitte! Er nahm meinen Kopf mit einer Hand in meinem Nacken zu sich und küsste mich. Mehr, mehr, mehr! Jonas küsst gut und ich wollte nicht mehr damit aufhören. Er drückte mich aufs Bett, während er davor stand. „Darf ich mein Shirt ausziehen?“ Ich musste prompt lachen. „Das hat mich aber wirklich noch niemand gefragt. Ich bitte darum!“ Später erfuhr ich, dass er letztens ein Date hatte, bei dem es der Dame etwas zu schnell ging und er sich nur vergewissern wollte. Da fand ich es schon ein bisschen süß.

Seine Schultern und die Brust sind sportlich, ansonsten ist er ganz normal gebaut. Ich fand seinen Körper großartig. Nicht zu viel, nicht zu wenig Muskel. Und, oh, sind das Stoppeln auf der Brust? Die Vorstellung, ihn einmal unrasiert zu erleben, erregte mich. Ich fuhr mit meinen langen Fingernägeln seinen Oberkörper entlang, tastete mich zu seinem Arsch vor, während er mich auf das Bett drückte und küsste. Die Beule in seiner Hose spürte ich mehr als deutlich. Ich setzte mich auf und zog mir mein Shirt über den Kopf. „Wow“ , staunte er, „ich hab mich schon den ganzen Abend darauf gefreut zu sehen, wie dieses Teil aussieht. Du siehst unfassbar heiß darin aus…“ Und dies sollte nicht das letzte Kompliment an diesem Abend gewesen sein.

Wie bei jedem Date hatte ich Kondome dabei. Doch dann erzählte Jonas mir, er habe eine Latexallergie. Bitte nicht… Da viele Leute dies als Ausrede benutzen, um keine Kondome verwenden zu müssen, hab ich mich innerlich schon auf eine Diskussion eingestellt. Er griff jedoch lässig neben sein Bett und warf mir ein paar Kondome zu. „Kein Problem, ich weiß das ja. Bin vorbereitet.“ (Hier epic slow clap einfügen.) Stück für Stück fielen die Kleidungsstücke auf den Boden, immer wieder unterbrochen von wilden Küssen und neugierigen Händen. Als seine Hände unter die Seiten meines Strings fuhren, folgte sein Blick meiner Wäsche, während er sie mein Bein entlang führte. Dabei biss er sich voller Vorfreude auf die Unterlippe.

Ich öffnete provokant lächelnd meine Schenkel und bot ihm den Anblick meiner nackten Vulva dar. Er lächelte: „Du weißt ganz genau, welche Wirkung du auf Männer hast, hm?“ Gierig vergrub er sein Gesicht zwischen meinen Beinen und begann mich zu lecken. Seine Zunge umspielte sehr gekonnt meine Klit, während er mich mit zwei Fingern von innen massierte. „Kann es sein, dass du ganz schön eng bist?“ Ich stöhnte und wand mich ihm entgegen. „Küss mich!“ , brachte ich hervor und er ließ mich meinen Saft von seinen Lippen schmecken. Dann zog auch er endlich seine Shorts aus und ich erblickte zum ersten Mal seinen harten Schwanz. Normalerweise blase ich bei Dates nicht gern, aber alles, was ich denken konnte, war: Ich will ihn in meinem Mund. Ich zog ihn auf das Bett und begann seine Hoden zu lutschen. „Wie magst du es?“ , hauchte ich. Er wirkte positiv überrascht. Zwei Sätze genügten und ich setzte seine Wünsche in die Tat um. „FUCK, ist das geil! Ohhh… komm her.

Er zog mich zu sich heran und küsste mich ungestüm. Einzig ein Knistern verriet mir, was gerade passierte. Hat er sich gerade ein Kondom übergezogen? Tatsächlich: Binnen drei (!) Sekunden hat er sich das Kondom übergestreift, ohne hinzusehen, während er mich küsste. WOW. Mit einem festen Griff warf er mich neben sich auf das Bett und drang sofort in mich ein. Ich stöhnte laut auf. Dieser Moment ist jedes Mal mein Highlight. „Ohh Gott ja, du bist wirklich eng. Fuck.“ Ich genoss das Gefühl von ihm in mir. Seine Lust nach mir. Seine Gier auf mich und meinen Körper. Er packte mich und wirbelte mich durch das Bett, als wäre ich keine drei Kilogramm schwer. Auf diese Weise positionierte er mich in jegliche Stellung, nach der ihm gerade der Sinn stand. Ich genoss, wie unterschiedlich er sich je nach Position in mir anfühlte.

Mit jedem Stoß stöhnte ich auf. „Stehst du auf tief?“ , raunte er. „Ich stehe auf dich!“ Nach diesem Satz fickte er mich mit aller Härte. Seine unschuldigen, braunen Augen wirkten plötzlich wie die Dunkelheit tiefster Nacht. Lange würde er nicht mehr durchhalten, das war uns beiden klar, also neckte ich ihn, spannte mich noch ein wenig mehr an und stieß ihm entgegen, soweit es die Position zuließ. Er kam laut und intensiv, was ich wahnsinnig heiß fand! Nachdem er sich des Kondoms entledigte, leckte er mich erneut. Schließlich übernahm ich und rieb meine Klit, während sein Mund und seine Hände meinen Körper liebkosten, bis schließlich auch ich unter langem und lautem Stöhnen Erlösung fand.

Fazit: Wiederholung? Ich bitte darum! Dieser Mann weiß genau, was er tut. Es ist deutlich zu merken, dass er viel und gern datet. Zuerst sah er unschuldig aus und entpuppte sich dann als Wundertüte. Maßgeblich beeindruckt hat mich insbesondere sein geübter Umgang mit Kondomen. Aber auch sonst war er sehr gewissenhaft, beispielsweise hat er bereits beim Vorspiel ohne Hilfe völlig zielsicher meine Klit gefunden – noch durch die Jeans. Definitiv eines der besten Dates, die ich bisher hatte.

2 Kommentare zu „Jonas (30)

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