Parkplatzdate: Orgasmus unter Sternen

Wie einige von euch fleißigen Lesern und Followern bereits wissen, hatte ich vor einigen Wochen ein ganz besonderes Date. Ich brauchte ein bisschen Zeit für mich, um all die Eindrücke zu verarbeiten. Nun bin ich bereit, euch davon zu erzählen. Ein befreundetes Paar wollte mir die Parkplatz-Szene näher bringen. Von Sex auf Autobahnraststätten hatte ich schon häufiger gehört, aber dass es da eine ganze Szene gab, war mir neu. Nach einigen Geschichten, die die beiden erzählten, war meine Neugierde geweckt: Ich wollte mir selbst ein Bild machen.

Wir machten also ein Datum aus, an dem wir gemeinsam auf einen in der Szene bekannten Parkplatz in der Nähe fahren wollten. Da es im Sommer noch recht lange hell ist, entschieden wir uns dafür, erst gegen 22 Uhr loszufahren. Selten war ich so gespannt darauf zu erfahren, was bei einem Date wohl passieren würde. Was wird mich dort erwarten? In meinem Kopf malte ich mir die schönsten und schlimmsten Dinge aus. Ich konnte noch nicht einmal einschätzen, was passieren würde oder wie voll es dort wäre. Wie viele Autos mögen da schon sein, dachte ich, drei oder vier? So viel würde dort nicht los sein, davon war ich überzeugt und der Gedanke beruhigte mich etwas. Wenigstens war ich nicht allein, die beiden würden auf mich aufpassen. Mir wird nichts geschehen.

Was zieht man denn heute Abend an? Es ist immerhin nur ein räudiger Parkplatz

Der Tag war gekommen und ich war wahnsinnig nervös. Was zieht man bitte zu so einem Treffen an? Es sollte sexy sein, aber nicht zu sehr. Für den Fall aller Fälle sollte es die intimen Stellen schnell freigeben können, aber dennoch nicht zu nackt sein, schließlich wird es abends immer kalt. Ich entschied mich daher für ein schönes, bemustertes, kurzes Kleid und schwarze Samt-Stiefeletten zum schnüren sowie eine Lederjacke. Noch schnell alles Nötige in die kleine Handtasche gepackt (Kondome, Taschentücher, Lippenpflege, Smartphone usw.) und dann bekam ich auch schon eine Nachricht: „Stehen unten und warten auf dich. <3“ Es ging los.

Okay, sie trug auch ein Kleid, das war ein gutes Zeichen. Ich hatte offensichtlich die richtige Wahl getroffen. Beide begrüßten mich gewohnt herzlich und ich stieg zu Ihnen ins Auto. Dort erklärten Sie mir, dass wir nicht direkt zum bekanntesten Parkplatz fahren würden. „Das wäre für deinen ersten Besuch wohl etwas zu krass.“ Hm. Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in mir aus. Will ich all das sehen, was mich erwartet?
Es verging eine gewisse Zeit, ehe wir da waren. Der Parkplatz war nicht gerade um die Ecke, wie mir schien. Die ganze Fahrt über erfuhr ich diverse Erlebnisse der beiden im Outdoor-Bereich und meine Aufregung wuchs. Dann ging der Blinker und wir bogen ab. Der Parkplatz. Endlich.

Mein erster Eindruck: Es war schon sehr dunkel, aber optisch machte dieser Platz nun wirklich nichts her. Viel Wald, sehr bewachsen, kein Licht, stark beschädigter Untergrund. Zu meiner Überraschung standen dort aber nicht drei oder vier Autos, sondern ganze zehn! Und den Abend über kamen sogar immer wieder welche dazu. Damit hatte ich nicht gerechnet. Als wir ausstiegen, stieg ein anderes Paar ebenfalls aus, alle anderen Personen blieben in ihren Autos und beobachteten uns. Das Paar war wohl ebenfalls ein fester Teil der Szene, denn sie kannten meine Mitfahrer.

„Das ist Lexa, eine Freundin von uns“ , stellten sie mich vor. Wir hatten uns zuvor darauf geeinigt, nur die Pseudonyme zu verwenden, was mich etwas sicherer werden ließ. Die beiden waren sehr nett, wenn auch etwas schräg und wir unterhielten uns lange. Mir entging nicht, dass er großes Interesse an mir hatte. Immer wieder flirtete er mich an. Seine Freundin, etwas kräftiger, war bereits wahnsinnig erregt und stachelte ihn immer wieder an, doch seine Aufmerksamkeit galt an diesem Abend zu ihrem Leidwesen allein mir. Das fand ich schade. Sie hatte große Lust und ich hatte nicht einmal Interesse an ihrem Freund. So kam es, dass die beiden irgendwann frustriert nach Hause fuhren, weil keiner von beiden zum Zug kam.

Let the show begin

Das Pärchen, mit dem ich dort hingefahren bin, begann sich zu küssen. Noch immer waren alle außer uns in ihren Autos. Hin und wieder sah man im Dunkeln die Glut einer Zigarette flimmern, aus einem Auto kam leise Musik. In der Ferne hörte ich die Autobahn. Wie ich die beiden so sah, wie sie sich streichelten, wurde mir heiß. Ich begann sie zu streicheln und sie küsste mich. Er sah uns zu und raunte. Plötzlich kam ein Auto, das genau neben uns anhielt, obwohl noch viel Platz woanders gewesen wäre. Ein älterer, schlanker Mann mit weißem Haar und kleiner Brille stieg aus. Er war geschätzt Mitte 60, vermutlich sogar älter. „Nabend“ , sagte er. Ich wusste nicht, wie ich reagieren sollte. Als sie meine Hand auf ihre Brust legte, holte der ältere Mann plötzlich seinen Schwanz raus und begann damit, sich zu wichsen. Er machte dies nicht einmal heimlich, sondern stand einfach da, sah uns zu und wichste. Diese Situation war für mich in dem Augenblick absolut merkwürdig. Fand ich es heiß? War es abstoßend? Hätte ich gern mehr gesehen? Ich weiß es nicht. Der Mann hätte immerhin mein Großvater sein können.

Die beiden sagten mir, dass es sie langweile, dass wir die Einzigen wären, die ausgestiegen sind. Also gingen wir ein Stück in den Wald. Es dauerte nicht lang, dann waren tatsächlich Autotüren zu hören und einige der Personen begannen damit, uns zu suchen. „Die haben Angst, dass ihnen die große Show entgeht, deshalb kommen sie hinterher. Das in den Autos waren alles Solo-Herren, bis auf dem einen Paar vorn. Die sind öfter da.“ Im Wald legte er ihre Brüste frei und ich küsste sie. Sie stöhnte, was die ersten Herren auf uns aufmerksam machte. „Komm, wir gehen zurück zum Auto. Hier passiert nichts mehr.“ Ich verstand nicht recht. Die beiden erklärten mir, dass die meisten Solo-Herren immerzu nur für sich in ihren Autos wichsen. „Davon haben wir aber ja nichts. Sie können sich auch gern dazu stellen und zusehen, aber dann sollten schon ein paar Worte gewechselt werden. Stumme Mumien mag niemand.“ Am liebsten hätten sie es, wenn mehrere Leute auf einem Parkplatz aktiv wären, sodass jeder jeden ansehen kann. „Wir sind nicht gern die einzige Peepshow, weißt du?“

Komm zur Sache!

Da wir tatsächlich die einzig Aktiven dort waren, abgesehen von dem Opa und seinem Schwanz, setzten wir uns ins Auto und fuhren wieder weg. Die Stimmung zwischen uns war jedoch schon derart aufgeheizt, dass wir nicht einfach so zurück in die Stadt fahren wollten. Irgendwann bogen wir ab. Es war ein kleiner abgelegener Bauernpfad. Etwas weiter hinten standen zwei alte Holzbänke. Wir parkten das Auto direkt daneben. Als wir ausstiegen, ging es direkt los. Sie küsste mich leidenschaftlich, er schob mein Kleid hoch. Ich stieg auf die Motorhaube und ließ die beiden mich erkunden. „Fuck, trägst du geile Wäsche… wie sexy das aussieht“ , stöhnte sie. „Und sie trägt einen Plug, hast du den schon gesehen?“ , ergänze er. Dass er den so schnell bemerkt hatte, hat mich tatsächlich überrascht.

Ich legte mich auf die Motorhaube und er spreizte meine Beine. Sie begann mich zu lecken. Als er sich hinter sie stellte, um sie zu ficken, spürte ich ihre Zunge wilder werden, unkontrollierter. Es erregte mich. Ihren heißen Atem zu spüren, wenn sie vor Geilheit stöhnte, immer im Wechsel mit einer kalten Windböe auf meinen Schamlippen, war unfassbar. Ihre Zunge erkundete jedes Fältchen meiner Vulva, sofern es ihr bei den Stößen möglich war. Dort zu liegen, diese Lust zu spüren, die beiden zu hören und dabei in den klaren Sternenhimmel zu sehen, war einer der intensivsten Momente, die ich je erlebt habe. Als wären Lust, Ekstase, Dunkelheit und Nacht eins. Alles passte zusammen und ich fühlte mich, als würde ich direkt vor den Augen des Universums hier auf dieser Motorhaube in diesem Waldstück sündigen. Dann kam sie. Laut. Zwischen meinen Beinen.

Ich stieg von der Motorhaube und hob sie gemeinsam mit ihm darauf. Er drang wieder in sie ein, obwohl sie noch vom ersten Orgasmus zuckte und fickte sie weiter. Ich küsste sie zärtlich und massierte ihre wunderschönen Brüste. Es dauerte nicht lang und dann kam sie unter lautem Stöhnen erneut. „Wow, bist du nass“ , sagte ich. „Willst du mal sehen, was nass ist?“ , fragte er und grinste lasziv. Er brachte sie wieder auf ihre Beine und begann damit, sie heftig zu fingern. Ich setzte mich derweil auf eine der alten Holzbänke, sah ihnen zu und massierte meine Klit. Nur wenige Minuten später kam sie und spritzte so viel, dass ihre Beine komplett nass waren. „Ich habe noch nie eine Frau squirten sehen“ , sagte ich erstaunt. Wieder schob er seine Finger in die und bewegte sie schnell und kräftig in ihr. „Nicht! Stooo… Fuuuuuuck!“ , schrie sie, weil sie von den vorigen Orgasmen schon kaum noch stehen konnte. Ihre Knie waren weich wie Butter. Er hielt sie fest, machte weiter und sie kam erneut, noch nasser. Es kam so viel, sein halbes Bein und sogar ein Teil meiner Bank und der Schuhe, die ich trug, wurden nass. Unter ihr war bereits eine richtige Pfütze. Ich holte ein Handtuch, welches auf dem Rücksitz des Autos lag und wir machten uns halbwegs sauber. „DAS ist nass“ , sagte er lachend.

Den beiden zuzuschauen und sie so abspritzen zu sehen, hat mich halb verrückt gemacht. Ich befriedigte mich derweil die ganze Zeit selbst, aber kam nicht. Es war einfach zu kalt. Ich gehöre zu diesen Menschen, die es warm und kuschelig brauchen, um voll in Fahrt zu kommen. Bei Kälte brauche ich einfach ewig. Dazu kam der innere Druck, dass sie quasi im Minutentakt kommt und ich eben nur schwer zum Orgasmus zu bringen bin. Ich erklärte ihnen, was in mir vorging und dann kamen beide zu mir. „Es sieht so verdammt geil aus, wie du es dir hier auf der alten Bank machst.“ Sie streichelte mich und beugte sich von hinten über die Bank, sodass ich ihre Brüste an meinen Wangen spürte. Er bewegte meinen Plug, immer schneller. Ich konnte förmlich spüren, wie mein Körper sich nach gut 60 Minuten Penetration endlich nach Erlösung sehnte und plötzlich kam ich, laut und heftig, als würden all der Druck und die Spannung von mir abfallen. Dann sah ich wieder in den Sternenhimmel und lächelte, ungläubig darüber, was gerade passiert war.

Plötzlich merkte ich, dass der Plug weg war. Hatte er ihn mir herausgezogen und ich hab das in der Ekstase nicht gemerkt? Nein. Ich spürte ihn. Er war IN mir. Scheiße. Die beiden lachten: „Das ist uns auch schon einmal passiert. Einfach kurz entspannen, der kommt wieder heraus.“ Wir alle mussten lachen, weil es irgendwie so absurd war und wir noch voller Endorphine. „Ich operiere dann mal den Plug aus meinem Arsch.“ Ich kann euch sagen: Das ist gar nicht so leicht nachts, im Dunkeln, ohne Spiegel und ohne sich vernünftig die Hände säubern zu können (schließlich saß ich zuvor auf einer alten, modrigen Holzbank). Aber es gelang mir. Da die beiden erfahrene Outdoorler sind, hatten sie auch alles dabei, sodass ich mich und den Plug danach zumindest halbwegs reinigen konnte. Die beiden waren schon wieder auf der Motorhaube zu Gange und ich kam hinzu, kniete mich hinter ihn und massierte seine prallen Hoden, während er sie hart von hinten fickte. Es war erregend Sex aus so einer Perspektive zu sehen, direkt vor dem eigenen Gesicht. Meine Berührungen zeigten schnell Wirkung und er ergoss sich heiß in ihren Leib. Lächelnd und zufrieden begannen wir damit, uns anzuziehen und stiegen alle wieder ins Auto, mit dem es dann zurück nach Hause ging.

6 Kommentare zu „Parkplatzdate: Orgasmus unter Sternen

      1. Das merkt man an deiner Schreibweise. Das sind die Dinge, die unserem Leben die Würze geben.
        Ich würde gerne mehr von dir Lesen 😉

        Gefällt mir

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